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02. Antidepressiva bei bipolarer Depression: Die Kontroverse im Fokus

Veröffentlicht am 1. Juli 2026 Ablaufdatum der Zertifizierung: 1. Juli 2029 DOI: 10.64239/PI-DE-QT8802

James Phelps, M.D.

Research Editor - Psychopharmacology Institute

Kernpunkte

  • Antidepressiva zeigen eine geringe kurzfristige Wirksamkeit bei bipolarer Depression (SMD 0,2–0,4), vergleichbar mit Lithium und leicht unterhalb atypischer Antipsychotika. Quetiapin liegt mit einem Effekt von 0,35 vorne und weist keine negativen Studien auf.
  • Die CANMAT-Leitlinien empfehlen, Antidepressiva innerhalb von acht Wochen abzusetzen – aufgrund des Risikoprofils, nicht wegen nachlassender Wirksamkeit. Eine Weiterführung über acht Wochen hinaus verdoppelt die Einjahresinzidenz manischer Rezidive nahezu.
  • Das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Antidepressiva bei bipolarer Störung wird stärker durch das Risiko als durch die Wirksamkeit bestimmt. Trotz der Leitlinienempfehlungen nehmen etwa 50 % der Patienten mit bipolarer Störung Antidepressiva langfristig ein.

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Verordnen Sie Antidepressiva bei Patienten mit bipolarer Störung? Ob Sie diese Frage mit Ja beantworten oder zu den wenigen gehören, die sie verneinen – wir alle sehen uns regelmäßig mit wichtigen Fragen rund um Antidepressiva konfrontiert.

  • Wie riskant sind Antidepressiva bei bipolarer Störung?
  • Wie gut wirken sie?
  • Käme allenfalls eine kurzfristige Anwendung in Betracht? Eine aktuelle Übersichtsarbeit von Lars Kessing, einem renommierten dänischen Spezialisten für affektive Störungen, liefert einen nüchternen, ausgewogenen Vergleich von Forschungsevidenz und klinischer Praxis zum Einsatz von Antidepressiva bei bipolarer Störung.

Wirksamkeit von Antidepressiva bei bipolarer Depression

Zunächst stellt sich die Frage: Wirken Antidepressiva bei bipolarer Depression überhaupt? Kessing bestätigt, dass Antidepressiva Placebos überlegen sind. Interessanterweise liegt die Effektgröße bei bipolarer Depression – sie variiert in den Studien zwischen 0,2 und 0,4 in verschiedenen Metaanalysen – sehr nahe an jener bei unipolarer Depression, die bei etwa 0,3 liegt (zur Erinnerung: Eine Effektgröße von 1,0 gilt als groß; 0,5 als mittel; 0,3 als klein; 0,2 ist möglicherweise nicht einmal klinisch bedeutsam).

Zum Vergleich zitiert Kessing Daten zur Wirksamkeit von Lithium bei bipolarer Depression: Wenige Studien mit geringer Konfidenz ergeben eine mittlere Effektgröße von 0,18, also etwa 0,2.

Bei Lamotrigin waren über 11 randomisierte Studien hinweg 6 negativ; in der Metaanalyse ist die Effektgröße jedoch nicht null, sondern beträgt 0,16 – geringer als bei Lithium.

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Ähnliche Wirksamkeit atypischer Antipsychotika

Zur Vervollständigung des Bildes: Wie sehen die Effektgrößen für atypische Antipsychotika aus? Sie liegen bei den erwartbaren Substanzen – Quetiapin, Olanzapin und Lurasidon – bei etwa 0,3. Für Cariprazin beträgt die Effektgröße 0,2.

Quetiapin schneidet mit 0,35 etwas besser ab als die übrigen Substanzen, ohne eine einzige negative Studie aufzuweisen. Aripiprazol erwies sich bekanntlich als nicht wirksamer als Placebo und erhielt daher – ebenso wie Ziprasidon – keine FDA-Zulassung für die bipolare Depression.

Vergleichbare Wirksamkeit, unterschiedliches Risikoprofil

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Effektgröße aller gängigen Substanzen ist nicht sonderlich groß. Quetiapin hat einen leichten Wirksamkeitsvorteil, dem jedoch eine sehr hohe Inzidenz von Gewichtszunahme gegenübersteht. Lamotrigin weist die schwächsten Wirksamkeitsdaten auf, aber die niedrigste Inzidenz von Nebenwirkungen und keine relevanten Langzeitrisiken.

Der entscheidende Punkt: Antidepressiva zeigen bei bipolarer Depression eine kurzfristige Wirksamkeit, die in etwa jener von Lithium entspricht und geringfügig unter der der wichtigsten atypischen Antipsychotika liegt. Insgesamt wird das Nutzen-Risiko-Verhältnis stärker durch das Risiko als durch die Wirksamkeit bestimmt.

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CANMAT empfiehlt eine Begrenzung auf acht Wochen

Bevor wir uns dem Risikoaspekt in Kessings Übersichtsarbeit zuwenden: Was ist zur Langzeitanwendung von Antidepressiva bei bipolarer Depression zu sagen? Interessanterweise geht Kessing auf diese Frage nicht ein.

Daher sei auf eine weitere Quelle verwiesen: die Canadian Mood and Anxiety Treatment (CANMAT) Guidelines, die empfehlen, Antidepressiva innerhalb von acht Wochen nach Beginn der Behandlung wieder abzusetzen. Überrascht Sie das? Mich hat es durchaus überrascht, denn offenkundig nehmen viele Menschen mit bipolarer Störung ein Antidepressivum ein. Ich habe OpenEvidence.com nach einem konkreten Prozentsatz gefragt – und die Antwort lautet: mindestens 50 %. Etwa jede zweite Person mit bipolarer Störung nimmt ein Antidepressivum ein.

Kliniker werden verstehen, wie es dazu kommen kann. Einer bipolaren Depression können weitere Ursachen für depressive Symptome zugrunde liegen: Traumatisierungen, Bindungsprobleme, ein depressives Temperament oder belastende soziale Umstände wie Arbeitslosigkeit, soziale Isolation und institutionelle Barrieren. Wenn der bipolare Anteil der Depression behandelt ist, können erhebliche depressive Restsymptome fortbestehen. Ein Medikament namens „Antidepressivum“ scheint dann eine naheliegende Option – insbesondere wenn einschlägige Psychotherapien und Lebensstiländerungen, wie es für viele der Fall ist, nicht erreichbar sind. Und wenn die Depression unter einem Antidepressivum nicht vollständig remittiert ist, lässt sich ein Absetzen kaum begründen.

Antidepressiva verdoppeln das Maniarisiko nahezu

Doch zurück zum Ausgangspunkt: Der Grund für die CANMAT-Empfehlung, Antidepressiva bis zur achten Woche auszuschleichen, liegt nicht darin, dass die Wirksamkeit nachlässt. Er basiert auf dem Risikoprofil, nicht auf dem Nutzen.

Die Autoren zitieren unter anderem eine Analyse von 35 Studien, die zeigte, dass die Einjahresinzidenz manischer Rezidive bei Patienten, die ein Antidepressivum weiternahmen, im Vergleich zu jenen, die es ausschlichen, nahezu verdoppelt war. Das relative Risiko betrug genauer gesagt 1,8.

Damit kommen wir zur Risikoeinschätzung von Dr. Kessing in seiner aktuellen Übersichtsarbeit: Er zeigt sich ebenfalls besorgt über den potenziell destabilisierenden Einfluss von Antidepressiva. Er zitiert eine Reihe von Studien, die auf ein erhöhtes Risiko manischer Symptome unter Antidepressiva hindeuten, weist jedoch auf eine gegenteilige Metaanalyse von Oliva et al. (2025) hin, die ich in einem kürzlich erschienenen Quick Take besprochen habe.

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Fazit: Langfristig überwiegen die Risiken den Nutzen

Zusammenfassend gilt: Wer bereits zu dem Schluss gekommen ist, dass die Risiken von Antidepressiva ihren potenziellen Nutzen überwiegen – insbesondere bei Langzeitanwendung –, wird in Kessings Übersichtsarbeit wenig finden, das seine Einschätzung verändert. Wer hingegen Antidepressiva häufig über acht Wochen hinaus bei Patienten mit bipolarer Störung verordnet, sollte beachten, dass die von Dr. Kessing zitierten CANMAT-Leitlinien dieses Vorgehen nicht unterstützen.

Andererseits wird die Frage nach den optimalen Behandlungsstrategien für Depressionen anderer Ursachen – etwa infolge von Traumatisierungen oder Armut – bei Patienten mit bipolarer Störung hier nicht adressiert.

Literatur

  1. Kessing L. V. (2025). The use of antidepressants for bipolar disorder – a controversy between science and clinical practice. Danish medical journal, 72(12), A07250539. https://doi.org/10.61409/A07250539
  2. Yatham, L. N., Arumugham, S. S., Kesavan, M., Ramachandran, K., Murthy, N. S., Saraf, G., Ouyang, Y., Bond, D. J., Schaffer, A., Ravindran, A., Ravindran, N., Frey, B. N., Daigneault, A., Beaulieu, S., Lam, R. W., Kondapuram, N., Reddy, M. S., Bhandary, R. P., Ashok, M. V., Ha, K., … BEAM-BD Trial Group (2023). Duration of Adjunctive Antidepressant Maintenance in Bipolar I Depression. The New England journal of medicine, 389(5), 430–440. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2300184
  3. Tondo, L., Vázquez, G., & Baldessarini, R. J. (2010). Mania associated with antidepressant treatment: comprehensive meta-analytic review. Acta psychiatrica Scandinavica, 121(6), 404–414. https://doi.org/10.1111/j.1600-0447.2009.01514.x
  4. Oliva, V., De Prisco, M., La Spina, E., Paolucci, S., Fico, G., Anmella, G., Hidalgo-Mazzei, D., Murru, A., Pompili, M., Fornaro, M., Solmi, M., Yildiz, A., Leucht, S., Vieta, E., & Radua, J. (2025). Switch to mania after acute antidepressant treatment for bipolar depression: a systematic review and network meta-analysis of randomised controlled trials. EClinicalMedicine, 87, 103413. https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2025.103413
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Abstract

Zusammenfassung des Originalartikels, in englischer Sprache wiedergegeben.

The use of antidepressants for bipolar disorder – a controversy between science and clinical practice

Lars Vedel Kessing

Depressive episodes are more challenging for patients and clinicians than other bipolar disorder episodes. The reasons for this include: 1. the prevalence of depressive episodes is higher than for other episodes; 2. functioning; 3. cognition is more impaired; 4. suicide is more prevalent; 5. and treatment is more complex. This paper aims to highlight the controversy between the poor evidence from science on the effects of antidepressants for bipolar depression versus the high use of antidepressants in clinical practice, and to specify the clinical role of antidepressants in bipolar disorder in relation to other drugs.

Referenz

Kessing, L. (2025). The use of antidepressants for bipolar disorder – a controversy between science and clinical practice. Danish Medical Journal; 1-9.

Lernziele:
Nach Abschluss dieser Aktivität ist der Teilnehmer in der Lage:

  • Die Risiken und den Nutzen von Antipsychotika bei Katatonie abzuwägen, die begrenzten Situationen zu identifizieren, in denen ihr Einsatz gerechtfertigt ist, und Grundsätze zur Auswahl niedrigpotenter Substanzen, zur langsamen Dosistitration sowie zur gleichzeitigen Gabe von Benzodiazepinen anzuwenden.
  • Die CANMAT-Empfehlungen zur zeitlich begrenzten Anwendung von Antidepressiva bei bipolarer Depression anzuwenden, wobei die mäßige kurzfristige Wirksamkeit gegen das nahezu verdoppelte Einjahresrisiko manischer Rezidive bei einer Behandlungsdauer von mehr als acht Wochen abzuwägen ist.
  • Den geeigneten Zeitpunkt für den Einsatz von Clozapin bei einer Erstpsychose zu bestimmen, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Therapieresistenz häufig bereits früh vorliegt und dass der durch ineffektive Behandlung verlorene Zeitraum – und nicht die Anzahl der Antipsychotika-Therapieversuche – die Entscheidung leiten sollte.
  • Den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Softdrinks und der Major Depression zu beschreiben, einschließlich geschlechtsspezifischer Befunde und Korrelate des Darmmikrobioms (Eggerthella), und die Getränkezufuhr in die Lifestyle-Beratung depressiver Patienten einzubeziehen.
  • Atypische depressive Merkmale wie Hypersomnie, Gewichtszunahme und zirkadiane Dysregulation zu beurteilen und deren Implikationen für ein reduziertes Ansprechen auf SSRI und SNRI sowie das entsprechende therapeutische Potenzial zu evaluieren.

Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 1. Juli 2026
Ablaufdatum: 1. Juli 2029

Experten: Scott R. Beach, M.D., James Phelps, M.D., Oliver Freudenreich, M.D., F.A.C.L.P., Derick E. Vergne, M.D. und Paul Zarkowski, M.D.
Medizinische Redakteure: Sebastián Malleza M.D. und Flavio Guzmán, M.D.

Offenlegung relevanter finanzieller Beziehungen:

James Phelps, M.D. legt die folgenden Beziehungen offen:
– McGraw-Hill: Published books about bipolar
– W.W. Norton & Co.: Published books about bipolar
– PESI: Honoraria for webinars about bipolar
– eCare: Honoraria for webinars about bipolar

Oliver Freudenreich, M.D., F.A.C.L.P. legt die folgenden Beziehungen offen:
– Karuna: Researcher (MGH)
– Medscape: Speaker honorarium
– Wolters-Kluwer: Royalties for medical writing

Alle oben aufgeführten relevanten finanziellen Beziehungen wurden von Medical Academy und dem Psychopharmacology Institute mitigiert.

Keiner der übrigen Referenten, Planer und Gutachter dieser Bildungsaktivität hat für die letzten 24 Monate relevante finanzielle Beziehungen zu nicht teilnahmeberechtigten Unternehmen offenzulegen, deren Hauptgeschäft in der Herstellung, Vermarktung, dem Verkauf, Weiterverkauf oder Vertrieb von Gesundheitsprodukten besteht, die von oder an Patienten verwendet werden.

Kontaktinformationen: Bei Fragen zum Inhalt oder zum Zugang zu dieser Aktivität kontaktieren Sie uns unter support@psychopharmacologyinstitute.com

Anleitung für Teilnahme und Credit:
Die Teilnehmer müssen die Aktivität online innerhalb des oben angegebenen Gültigkeitszeitraums des Credits abschließen.

Befolgen Sie diese Schritte, um CME-Credit zu erhalten:

  1. Sehen Sie sich die erforderlichen Bildungsinhalte auf dieser Kursseite an.
  2. Füllen Sie die Evaluation nach der Aktivität aus, um das für die fortlaufende Akkreditierung und die Entwicklung künftiger Aktivitäten erforderliche Feedback zu geben. HINWEIS: Das Ausfüllen der Evaluation nach dem Quiz ist Voraussetzung für den Erhalt des erworbenen Credits.
  3. Laden Sie Ihr Zertifikat herunter.

Bitte beachten Sie, dass die Abschlussdaten der CME- und SA-CME-Zertifikate in UTC erfasst werden. Je nach Ihrer lokalen Zeitzone können spät am Tag abgeschlossene Aktivitäten auf Ihrem Zertifikat mit dem Datum des Folgetages erscheinen.

Accreditation Statement:
This activity has been planned and implemented in accordance with the accreditation requirements and policies of the Accreditation Council for Continuing Medical Education through the joint providership of Medical Academy LLC and the Psychopharmacology Institute. Medical Academy is accredited by the ACCME to provide continuing medical education for physicians.

Akkreditierungserklärung (Referenzübersetzung): Diese Aktivität wurde in Übereinstimmung mit den Akkreditierungsanforderungen und -richtlinien des Accreditation Council for Continuing Medical Education im Rahmen der gemeinsamen Trägerschaft von Medical Academy LLC und dem Psychopharmacology Institute geplant und durchgeführt. Medical Academy ist vom ACCME akkreditiert, ärztliche Fortbildung anzubieten.

Credit Designation Statement:
Medical Academy designates this enduring activity for a maximum of 0.75 AMA PRA Category 1 credit(s)™. Physicians should claim only the credit commensurate with the extent of their participation in the activity.

Erklärung zur Credit-Vergabe (Referenzübersetzung): Medical Academy weist dieser dauerhaften Aktivität maximal 0.75 AMA PRA Category 1 credit(s)™ zu. Ärzte sollten nur den Credit geltend machen, der dem Umfang ihrer Teilnahme an der Aktivität entspricht.

Die ANCC erkennt AMA PRA Category 1 Credit(s)™ als Kontaktstunden an, nach folgender Umrechnung: 1 CME = 1 Kontaktstunde. Alle unsere Inhalte betreffen die Psychopharmakologie, daher entsprechen die auf Ihrem Zertifikat ausgewiesenen Pharmakologiestunden den für diese Aktivität vergebenen Credits. Das Zertifikat weist sie in einer eigenen Zeile aus, getrennt von der Erklärung zur Credit-Vergabe.

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Bei der Entwicklung dieser Aktivität können in begrenzten Phasen Werkzeuge der künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt worden sein (z. B. Entwurf oder sprachliche Überarbeitung). Das konkrete Werkzeug, die Version und das Nutzungsdatum sind intern dokumentiert.
KI bestimmt keine klinischen Empfehlungen. Alle Inhalte werden von den genannten Referenten und medizinischen Redakteuren geprüft, verifiziert und freigegeben und spiegeln ein unabhängiges menschliches klinisches Urteil wider, im Einklang mit den ACCME Standards for Integrity and Independence in Accredited Continuing Education.

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