Banner schließen
Brain Guides

Duloxetin-Leitfaden: Pharmakologie, Indikationen, Dosierungsrichtlinien und Nebenwirkungen

Veröffentlicht am 23. Januar 2025 Ablaufdatum der Zertifizierung: 23. Januar 2028 DOI: 10.64239/PI-DE-BG006

Sebastián Malleza, M.D.

Psychiatrist & Medical Editor - Psychopharmacology Institute

Kostenlose Downloads für Offline-Zugriff

  • PDF-Datei kostenlos herunterladen

Auf einen Blick

Duloxetin eignet sich für Patienten mit komorbiden Schmerzerkrankungen, da es als einziges Medikament seiner Klasse FDA-Zulassungen für Fibromyalgie, diabetische periphere Neuropathie und chronische Muskel-Skelett-Schmerzen besitzt. Bei Patienten mit Lebererkrankungen oder einer Vorgeschichte von starkem Alkoholkonsum sollte Duloxetin aufgrund des Risikos einer Hepatotoxizität nicht eingesetzt werden. Im Vergleich zu Venlafaxin bietet Duloxetin eine vereinfachte Dosierung und konsistente noradrenerge Wirkungen bei einem geringeren Risiko für Hypertonie und Absetzsyndrom.

Diagramm: Duloxetin · ✅ Vorteile · ❌ Nachteile · Wirksamkeit bei komorbiden Schmerzsyndromen · Vereinfachtes Dosierungsschema · Risiko einer Lebertoxizität · Arzneimittelwechselwirkungen
  • Wahl von Duloxetin gegenüber anderen SNRI:
    • Bevorzugt bei Patienten mit Schmerzsyndromen aufgrund der einzigartigen FDA-Zulassungen.
    • Vereinfachte Dosierung: Initialdosis und Zieldosis von 60 mg/Tag ohne Titration in den meisten Fällen.
    • Konsistente noradrenerge Wirkungen bei allen Dosierungen.
    • Geringeres Risiko für Hypertonie und Absetzsymptome im Vergleich zu Venlafaxin.

Pharmakodynamik und Wirkmechanismus


  • Potente und selektive Hemmung der Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme (SNRI) durch Blockade von SERT und NET.
  • Schwache Hemmung der Dopamin-Wiederaufnahme [1].
  • Noradrenerge Wirkungen:
    • Die NET-Hemmung könnte der Wirksamkeit von Duloxetin bei neuropathischen Schmerzen und kognitiven Symptomen zugrunde liegen [2,3].
    • Stärkere noradrenerge Aktivität im Vergleich zu Venlafaxin, bedingt durch ein niedrigeres Serotonin-zu-Noradrenalin-Affinitätsverhältnis (5-HT:NE) von 10:1 (gegenüber 30:1 bei Venlafaxin) [1].
  • Sequenzielle Aktivierung (zuerst 5-HT, dann NE) [1].
  • Duloxetin weist eine minimale Affinität zu histaminergen, muskarinischen und α1-adrenergen Rezeptoren auf, was zu seinem günstigen Nebenwirkungsprofil beiträgt.

Pharmakokinetik

Metabolismus


  • Primär metabolisiert über zwei Hauptwege [4]:
    • CYP1A2 (primär).
    • CYP2D6 (sekundär).
  • Duloxetin-Spiegel potenziell erhöht durch:
    • Fluvoxamin (CYP1A2-Inhibitor), erhöht die Duloxetin-Exposition um das 6-Fache.
    • Weitere bedeutsame CYP1A2-Inhibitoren: Ciprofloxacin, Enoxacin [5].
    • Paroxetin (CYP2D6-Inhibitor) erhöht die AUC von Duloxetin um 60 %.
    • Ähnliche Effekte sind mit Fluoxetin und Chinidin zu erwarten.
  • Duloxetin-Spiegel potenziell gesenkt durch:
    • Rauchen. Es reduziert die AUC von Duloxetin um ~33 % (CYP1A2-Induktion).

  • Duloxetin ist ein moderater CYP2D6-Inhibitor.
    • Es kann die Konzentrationen von CYP2D6-Substraten erhöhen.
  • Als CYP2D6-Inhibitor kann Duloxetin die Konzentrationen folgender Substanzen erhöhen:
    • Trizyklische Antidepressiva.
    • Paroxetin und Fluoxetin.
    • Aripiprazol und Risperidon.
    • Atomoxetin.
  • Kontraindiziert in Kombination mit MAOI.

Halbwertszeit

  • Die Halbwertszeit von Duloxetin beträgt ungefähr 12 (8 bis 17) Stunden und ist bei Nieren- und Leberinsuffizienz verlängert.

Darreichungsformen

Darreichungsformen

  • Retardiert:
    • Kapseln (Pellets):
      • 20 mg, 30 mg, 40 mg, 60 mg.
      • Herkömmliche Kapseln, die unzerkaut geschluckt werden sollen; nicht kauen oder zerdrücken.
      • Generikum, Cymbalta.
    • Kapseln (Streukügelchen):
      • 20 mg, 30 mg, 40 mg, 60 mg.
      • Retardierte Streukügelchen-Kapseln, entwickelt für Patienten, die Schwierigkeiten beim Schlucken ganzer Kapseln haben.
      • Drizalma Sprinkle.
  • Hinweise zur Formulierung:
    • Duloxetin ist ausschließlich in retardierten Darreichungsformen erhältlich.

Indikationen

FDA-zugelassene Indikationen

Major Depression

  • Erstlinientherapeutikum bei Major Depression [6].
  • SNRI können besonders wirksam bei Patienten mit Anhedonie und Fatigue als vorherrschenden Symptomen sein [7].
  • Duloxetin kann besonders wirksam bei depressiven Patienten mit komorbiden chronischen Schmerzen sein [6,7].
  • Dosierung:
    • Startdosis: 40-60 mg/Tag (aufgeteilt auf zwei Tagesdosen oder einmal täglich).
      • Empfindliche Patienten: Beginn mit 30 mg einmal täglich für 1 Woche vor der Dosissteigerung, um Nebenwirkungen zu minimieren [8].
      • Steigerung in 30-mg-Schritten in Intervallen von ≥3 Wochen.
    • Zieldosis: 60 mg/Tag.
      • Dosen >60 mg/Tag zeigten in klinischen Studien keinen zusätzlichen Nutzen, können jedoch bei einzelnen Patienten mit partieller Response nach ≥4 Wochen erwogen werden [9].
    • Maximal empfohlene Dosis: 120 mg/Tag.

Generalisierte Angststörung

  • SSRI (Escitalopram, Paroxetin) und ausgewählte SNRI (Duloxetin, Venlafaxin) sind Erstlinienoptionen bei der generalisierten Angststörung [10].
  • Duloxetin zeigt eine vergleichbare Wirksamkeit wie andere Erstlinientherapeutika [11].
  • Dosierung:
    • Initial: 60 mg einmal täglich.
      • Alternativer Beginn: 30 mg einmal täglich für 1 Woche.
    • Zieldosis: 60 mg einmal täglich.
    • Maximum: 120 mg/Tag.
    • Zur Dosistitration: Steigerung in 30-mg-Schritten in Intervallen von ≥1 Woche [8].

Diabetische periphere Neuropathie

  • Erstlinientherapeutikum mit solider Evidenzbasis [12].
  • Dosierung:
    • Initial: 60 mg einmal täglich.
    • Zur Verbesserung der Verträglichkeit kann mit 20 mg/Tag begonnen werden.
      • Da Diabetes häufig mit Nierenerkrankungen assoziiert ist, sollte bei Patienten mit Niereninsuffizienz eine niedrigere Startdosis mit schrittweiser Steigerung in Betracht gezogen werden.
    • Maximum: 60 mg/Tag.
    • Höhere Dosen zeigten keinen zusätzlichen Nutzen und werden schlechter vertragen [8].

Fibromyalgie

  • Empfohlen als pharmakologisches Erstlinientherapeutikum [13].
  • Wirksamkeit nachgewiesen bei Erwachsenen und Jugendlichen ≥13 Jahren [14].
  • Dosierung bei Erwachsenen:
    • Initial: 30 mg einmal täglich für 1 Woche.
    • Zieldosis: 60 mg einmal täglich.
    • Maximum: 60 mg/Tag [8,15].
    • Ein großes Review (n=2.249) zeigt, dass Dosen unter 30 mg unwirksam sind, während Dosen über 60 mg keinen zusätzlichen Nutzen erbringen [16].

Chronischer muskuloskelettaler Schmerz

  • Wirksam sowohl bei chronischen Kreuzschmerzen als auch bei Osteoarthritis [17].
  • Empfohlen als Alternative, wenn NSAR kontraindiziert oder unwirksam sind [18,19].
  • Dosierung:
    • Initial: 30 mg einmal täglich für 1-2 Wochen.
    • Zieldosis: 60 mg einmal täglich.
    • Maximum: 60 mg/Tag.
    • Bei Osteoarthritis: Es gibt Belege für Dosen bis zu 120 mg/Tag, jedoch mit vermehrten unerwünschten Wirkungen [20].

Off-Label-Anwendungen

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

  • Die Datenlage ist unzureichend, um eine Empfehlung für oder gegen Duloxetin zur Behandlung der PTBS auszusprechen [21].
  • Die klinische Leitlinie des VA/DoD empfiehlt Paroxetin, Sertralin und Venlafaxin [22].
  • Zwei kleine offene Studien weisen auf eine Wirksamkeit hin [23,24].
    • Die Zieldosis betrug 60-120 mg.

Chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie (CIPN)

  • Nachgewiesene Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien [3]
  • In den ASCO-Leitlinien für CIPN empfohlen [25].

Belastungsinkontinenz

  • Die Evidenz unterstützt die Anwendung bei Männern und Frauen [26].
  • Sie kann als Therapie der zweiten Wahl angeboten werden, wenn Frauen eine pharmakologische einer chirurgischen Behandlung vorziehen oder für einen chirurgischen Eingriff nicht geeignet sind [27].

Nebenwirkungen

Häufigste Nebenwirkungen

Gastrointestinal

  • Übelkeit (Inzidenz 20 %)
    • Häufigste unerwünschte Wirkung, die zum Absetzen führt.
    • Erhöhtes Risiko in der ersten Behandlungswoche.
    • Kann durch Beginn mit niedrigeren Dosen minimiert werden.
    • Empfehlung: Einnahme mit Mahlzeiten und Ingwer-Supplementierung [28]
  • Mundtrockenheit (Inzidenz 15 %)
  • Obstipation (Inzidenz 11 %)

Weitere häufige Nebenwirkungen

  • Gewichtszunahme
    • Höhere Dosen (120 mg) führten im Vergleich zu Placebo zu einer moderaten, jedoch statistisch signifikanten Gewichtszunahme (+0,9 kg). Eine 52-wöchige Open-Label-Studie ergab eine mittlere Gewichtszunahme von 1,1 kg, was auf minimale Langzeiteffekte hindeutet [29].
  • Absetzsyndrom
    • Erhöhte Inzidenz bei höheren Dosierungen, möglicherweise im Zusammenhang mit noradrenergen Effekten.
    • SNRI, Paroxetin und Mirtazapin weisen unter den Antidepressiva das höchste Risiko auf [30].
    • Ausschleichen der Dosis über zwei bis vier Wochen, um Absetzsymptome zu reduzieren [31].
  • Antidepressivum-induzierte sexuelle Dysfunktion
    • Häufiger bei Männern.
    • Spezifische Beeinträchtigungen beim Orgasmus/der Ejakulation [8].
    • Risikorangfolge: SSRI und Venlafaxin > Trizyklika > andere SNRI [32].
  • Schlaf und Vigilanz
    • Insomnie (Inzidenz 10 %) tritt geringfügig häufiger auf als Somnolenz (Inzidenz 8 %).
    • Morgendliche Einnahme erwägen, wenn Insomnie klinisch relevant ist.
  • Schwindel (Inzidenz 9 %)
  • Schwitzen (Inzidenz 7 %)
    • Dosisabhängige Nebenwirkung.
    • Dosisreduktion erwägen, sofern klinisch vertretbar [33].

Schwerwiegende Nebenwirkungen

  • Hepatotoxizität
    • Kontraindiziert bei Patienten mit erheblichem Alkoholkonsum oder chronischer Lebererkrankung.
    • Selten, jedoch potenziell schwerwiegend, einschließlich fataler Verläufe.
    • Beginn nach ca. 50 Tagen; primär hepatozelluläres Schädigungsmuster.
    • Engmaschige Überwachung bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln, die CYP1A2- oder CYP2D6-Stoffwechselwege beeinflussen, insbesondere bei höheren Dosen.
    • Absetzen bei Auftreten von Ikterus oder anderen Zeichen einer Leberfunktionsstörung [34].
  • Blutungsrisiko
    • Das absolute Risiko bleibt bei den meisten Patienten gering. Bei kombinierter Anwendung mit NSAR, Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulanzien ist das Risiko deutlich erhöht [35].
      • Die Datenqualität ist aufgrund fehlender randomisierter Studien und potenzieller Konfundierung durch Depression weiterhin gering.
    • Patienten unter Antikoagulanzientherapie engmaschig überwachen, insbesondere in den ersten Monaten einer Kombinationstherapie [36].
  • Hyponatriämie
    • Risikorangfolge [37]:
      • MAOI > SNRI > SSRI > TZA >
        Mirtazapin
    • Besondere Vorsicht bei älteren Patienten, Patienten unter Diuretika oder mit anderweitigem Volumenmangel.
    • Bei hyponatriämiegefährdeten Patienten:
      • Mirtazapin sollte als Antidepressivum der ersten Wahl erwogen werden.
      • SNRI sollten mit größerer Vorsicht als SSRI verordnet werden.
    • CYP2D6-Poor-Metabolizer haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine Antidepressivum-induzierte Hyponatriämie, obwohl die Evidenz diesbezüglich inkonsistent ist [38].
  • Okuläre Effekte
    • Akutes Winkelblockglaukom und Katarakt wurden berichtet.
    • Risikorangfolge für akutes Winkelblockglaukom: TZA > SSRI > SNRI >
      Mirtazapin > MAOI [39].
    • Erhöhtes Risiko bei Frauen > 50 Jahre, Patienten asiatischer oder Inuit-Abstammung, Hyperopie sowie positiver Familienanamnese.
    • Mechanismus wahrscheinlich serotonerg/adrenerg bedingte Effekte auf Pupille/Augeninnendruck
      [40].
  • Serotonin-Syndrom
    • Das Risiko steigt bei gleichzeitiger Gabe anderer serotonerger Arzneimittel.
    • Lebensbedrohliche Verläufe wurden unter SNRI als Monotherapie [41] sowie in Kombination mit serotonergen Arzneimitteln/MAOI berichtet.
    • Tryptophan vermeiden und Triptane sorgfältig überwachen [8].
  • Frakturrisiko
    • SSRI und SNRI, einschließlich Duloxetin, sind mit einer reduzierten Knochenmineraldichte und einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert, insbesondere bei älteren Erwachsenen [42,43].
      • Die in Kohortenstudien beobachtete Assoziation kann durch Konfundierungsfaktoren (Frailty/Sarkopenie, visuelle/vestibuläre Beeinträchtigungen) beeinflusst sein [44].

Anwendung bei besonderen Patientengruppen

Schwangerschaft

  • Sicherheit im ersten Trimester:
    • Risiko kongenitaler Fehlbildungen:
      • Ein systematischer Review aus dem Jahr 2016 kam zu dem Schluss, dass bei 668 Schwangerschaften mit Duloxetin-Exposition im ersten Trimester kein erhöhtes Risiko kongenitaler Fehlbildungen bestand [45].
      • Eine Studie aus dem Jahr 2020 berichtete über eine erhöhte Gesamtrate urologischer Fehlbildungen (adjustierte OR 1,89, 95 %-KI 1,14-3,14) [46].
      • Kein erhöhtes Risiko kardialer Fehlbildungen.
  • Schwangerschaftskomplikationen:
    • Kein erhöhtes Risiko für Präeklampsie oder hypertensive Schwangerschaftserkrankungen [46]
  • Die Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft war mit einem um 32 % erhöhten Risiko einer postpartalen Hämorrhagie assoziiert (RR = 1,32, 95 %-KI: 1,17–1,48) [47].
    • SNRI weisen ein höheres Risiko auf als SSRI (RR 1,62, 95 %-KI 1,41-1,85).
    • Das Risiko unter Duloxetin ist vergleichbar mit dem der SNRI-Klasse (RR 1,53, 95 %-KI 1,08-2,18) [46].

Stillzeit

  • Wird in der Stillzeit generell als vertretbar angesehen, da die kindliche Exposition minimal ist [48].
    • Serumkonzentrationen beim Säugling < 1 % der mütterlichen Konzentrationen.
  • Bei Einleitung einer Antidepressivatherapie bei bisher unbehandelten Patientinnen:
    • Erstlinienoptionen: SSRI [49].
    • SNRI, einschließlich Duloxetin, können als Alternative erwogen werden [50].
  • Kann die Stillinitiierungsrate reduzieren [51].
  • Seltene Berichte über erhöhten Prolaktinspiegel/Galaktorrhö [52].
  • Gestillte Säuglinge sollten auf folgende Symptome überwacht werden:
    • Sedierung.
    • Trinkschwäche.
    • Adäquate Gewichtszunahme.
  • Normale Entwicklung in den beobachteten Fällen, ohne berichtete unerwünschte Wirkungen bei gestillten Säuglingen. [53].
  • Das Stillen kann bei Patientinnen, die während der Schwangerschaft mit einem SNRI behandelt wurden, in der Regel fortgeführt werden [54].

Eingeschränkte Leberfunktion

  • Duloxetin sollte bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder Risikofaktoren für eine Leberfunktionsstörung (z. B. Alkoholismus) vermieden werden [34].
  • Wenn die Anwendung bei Child-Pugh-Klasse A als notwendig erachtet wird:
    • Beginn mit ≤ 30 mg einmal täglich.
    • Dosistitration nicht häufiger als alle 2-4 Wochen.
    • Maximaldosis: 30 mg/Tag.
    • Engmaschige Überwachung auf unerwünschte Wirkungen.
  • Kontraindiziert bei:
    • Child-Pugh-Klasse B und C.
    • Jeglicher erheblicher Leberfunktionsstörung.

Niereninsuffizienz

  • CrCl ≥30 mL/Minute:
    • Keine Dosisanpassung erforderlich.
    • Leichte bis moderate Niereninsuffizienz beeinträchtigt die Clearance nicht signifikant.
  • CrCl <30 mL/Minute oder terminale Niereninsuffizienz:
    • Anwendung im Allgemeinen vermeiden.
    • Falls erforderlich:
      • Beginn mit 30 mg täglich.
      • Maximum: 60 mg einmal täglich.
      • Engmaschige Überwachung auf unerwünschte Wirkungen.

Ältere Patienten

  • Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich [8].
  • Niedrigere Anfangsdosen (20 mg/Tag) sollten in Betracht gezogen werden.
    • Niedrigere Erhaltungsdosen (30-60 mg/Tag) werden empfohlen.

Handelsnamen

  • USA: Cymbalta
  • Kanada: Cymbalta, ACCEL-Duloxetine; AG-Duloxetine; APO-Duloxetine;
    Auro-Duloxetine; BIO-Duloxetine; JAMP-Duloxetine; M-Duloxetine;
    Mar-Duloxetine; MINT-Duloxetine; NRA-Duloxetine; PMS-Duloxetine;
    RAN-Duloxetine; RIVA-Duloxetine; SANDOZ Duloxetin;
    TEVA-DuloxetineRIVA-Duloxetin, SANDOZ Duloxetin, TEVA-Duloxetine
  • Andere Länder/Regionen: Andepra, Ariclaim, C yalta, Cendu, Cimal,
    Dell, Deloxi, Depreta, Devixdol, Dobalta, Drugtech cimal, Du two, Duax
    r, Duceten, Dulatine, Dumore, Durotine, Duxetin, Duxiauro, Duxvitae,
    Dytrex, Hilux, Ilario, Joytor, Julotin, Lenno vaxyn, Lervitan, Limbaxia,
    Lodux, Macxetine, Magax, Medlux, Nexetin, Nitexol, Nitidex, Nudep,
    Qalih, Realta, Rimalix, Splypax, Sympta, Tixol, Tobalta, Velija,
    Xeristar, Yentreve, Zedulox, Zenbar

Referenzen

1. Sansone, R. A., & Sansone, L. A. (2014 Mar-Apr). Serotonin Norepinephrine Reuptake Inhibitors: A Pharmacological Comparison. Innovations in Clinical Neuroscience, 11(3–4), 37.

2. Kremer, M., Yalcin, I., Goumon, Y., Wurtz, X., Nexon, L., Daniel, D., Megat, S., Ceredig, R. A., Ernst, C., Turecki, G., Chavant, V., Théroux, J.-F., Lacaud, A., Joganah, L.-E., Lelievre, V., Massotte, D., Lutz, P.-E., Gilsbach, R., Salvat, E., & Barrot, M. (2018). A Dual Noradrenergic Mechanism for the Relief of Neuropathic Allodynia by the Antidepressant Drugs Duloxetine and Amitriptyline. Journal of Neuroscience, 38(46), 9934–9954.

3. Smith, E. M. L., Pang, H., Cirrincione, C., Fleishman, S., Paskett, E. D., Ahles, T., Bressler, L. R., Fadul, C. E., Knox, C., Le-Lindqwister, N., Gilman, P. B., Shapiro, C. L., & Alliance for Clinical Trials in Oncology. (2013). Effect of duloxetine on pain, function, and quality of life among patients with chemotherapy-induced painful peripheral neuropathy: A randomized clinical trial. JAMA, 309(13), 1359–1367.

4. Lobo, E. D., Heathman, M., Kuan, H.-Y., Reddy, S., O’Brien, L., Gonzales, C., Skinner, M., & Knadler, M. P. (2010). Effects of Varying Degrees of Renal Impairment on the Pharmacokinetics of Duloxetine. Clinical Pharmacokinetics, 49(5), 311–321.

5. Nelson, et al. (2006). The Safety and Tolerability of Duloxetine Compared With Paroxetine and Placebo: A Pooled Analysis of 4 Clinical Trials.

6. Lam, R. W., Kennedy, S. H., Adams, C., Bahji, A., Beaulieu, S., Bhat, V., Blier, P., Blumberger, D. M., Brietzke, E., Chakrabarty, T., Do, A., Frey, B. N., Giacobbe, P., Gratzer, D., Grigoriadis, S., Habert, J., Ishrat Husain, M., Ismail, Z., McGirr, A., … Milev, R. V. (2024). Canadian Network for Mood and Anxiety Treatments (CANMAT) 2023 Update on Clinical Guidelines for Management of Major Depressive Disorder in Adults: Réseau canadien pour les traitements de l’humeur et de l’anxiété (CANMAT) 2023 : Mise à jour des lignes directrices cliniques pour la prise en charge du trouble dépressif majeur chez les adultes. Can. J. Psychiatry, 69(9), 641–687.

7. Murawiec, S., & Krzystanek, M. (2021). Symptom Cluster-Matching Antidepressant Treatment: A Case Series Pilot Study. Pharmaceuticals, 14(6), 526.

8. Food, U. S., & Administration, D. (2023). Cymbalta® (Duloxetine Delayed-Release Capsules) Prescribing Information.

9. Nelson, C. (2023). Serotonin-norepinephrine reuptake inhibitors: Pharmacology, administration, and side effects. In P. P. Roy-Byrne & D. Solomon (Eds.). UpToDate.

10. Bandelow, B., Allgulander, C., Baldwin, D. S., Costa, D. L. da C., Denys, D., Dilbaz, N., Domschke, K., Eriksson, E., Fineberg, N. A., Hättenschwiler, J., Hollander, E., Kaiya, H., Karavaeva, T., Kasper, S., Katzman, M., Kim, Y.-K., Inoue, T., Lim, L., Masdrakis, V., … Zohar, J. (2023). World Federation of Societies of Biological Psychiatry (WFSBP) guidelines for treatment of anxiety, obsessive-compulsive and posttraumatic stress disorders – Version 3. Part I: Anxiety disorders. World J. Biol. Psychiatry, 24(2), 79–117.

11. Norman, T. R., & Olver, J. S. (2008). Duloxetine in the treatment of generalized anxiety disorder. Neuropsychiatric Disease and Treatment, 4(6), 1169–1180.

12. Ormseth, M. J., Scholz, B. A., & Boomershine, C. S. (2011). Duloxetine in the management of diabetic peripheral neuropathic pain. Patient Preference and Adherence, 5, 343–356.

13. Macfarlane, G. J., Kronisch, C., Dean, L. E., Atzeni, F., Häuser, W., Fluß, E., Choy, E., Kosek, E., Amris, K., Branco, J., Dincer, F., Leino-Arjas, P., Longley, K., McCarthy, G. M., Makri, S., Perrot, S., Sarzi-Puttini, P., Taylor, A., & Jones, G. T. (2017). EULAR revised recommendations for the management of fibromyalgia. Annals of the Rheumatic Diseases, 76(2), 318–328.

14. Upadhyaya, H. P., Arnold, L. M., Alaka, K., Qiao, M., Williams, D., & Mehta, R. (2019). Efficacy and safety of duloxetine versus placebo in adolescents with juvenile fibromyalgia: Results from a randomized controlled trial. Pediatric Rheumatology Online Journal, 17(1), 27.

15. Murakami, M., Osada, K., Ichibayashi, H., Mizuno, H., Ochiai, T., Ishida, M., Alev, L., & Nishioka, K. (2017). An open-label, long-term, phase III extension trial of duloxetine in Japanese patients with fibromyalgia. Modern Rheumatology, 27(4), 688–695.

16. Lunn, M. P., Hughes, R. A., & Wiffen, P. J. (2014). Duloxetine for treating painful neuropathy, chronic pain or fibromyalgia. The Cochrane Database of Systematic Reviews, 2014(1), CD007115.

17. Qaseem, A., Wilt, T. J., McLean, R. M., Forciea, M. A., Clinical Guidelines Committee of the American College of Physicians, Denberg, T. D., Barry, M. J., Boyd, C., Chow, R. D., Fitterman, N., Harris, R. P., Humphrey, L. L., & Vijan, S. (2017). Noninvasive Treatments for Acute, Subacute, and Chronic Low Back Pain: A Clinical Practice Guideline From the American College of Physicians. Annals of Internal Medicine, 166(7), 514–530.

18. Chou, R., Deyo, R., Friedly, J., Skelly, A., Weimer, M., Fu, R., Dana, T., Kraegel, P., Griffin, J., & Grusing, S. (2017). Systemic Pharmacologic Therapies for Low Back Pain: A Systematic Review for an American College of Physicians Clinical Practice Guideline. Annals of Internal Medicine, 166(7), 480.

19. Chou, R., Atlas, S., & Law, K. (2024). Management of subacute and chronic low back pain – UpToDate.

20. Chappell, A. S., Ossanna, M. J., Liu-Seifert, H., Iyengar, S., Skljarevski, V., Li, L. C., Bennett, R. M., & Collins, H. (2009). Duloxetine, a centrally acting analgesic, in the treatment of patients with osteoarthritis knee pain: A 13-week, randomized, placebo-controlled trial. Pain, 146(3), 253–260.

21. Schnurr, P. P., Hamblen, J. L., Wolf, J., Coller, R., Collie, C., Fuller, M. A., Holtzheimer, P. E., Kelly, U., Lang, A. J., McGraw, K., Morganstein, J. C., Norman, S. B., Papke, K., Petrakis, I., Riggs, D., Sall, J. A., Shiner, B., Wiechers, I., & Kelber, M. S. (2024). The Management of Posttraumatic Stress Disorder and Acute Stress Disorder: Synopsis of the 2023 U.s. Department of Veterans Affairs and U.s. Department of Defense clinical practice guideline. Ann. Intern. Med., 177(3), 363–374.

22. Williams, T., Phillips, N. J., Stein, D. J., & Ipser, J. C. (2022). Pharmacotherapy for post traumatic stress disorder (PTSD). Cochrane Database Syst. Rev., 3, CD002795.

23. Walderhaug, E., Kasserman, S., Aikins, D., Vojvoda, D., Nishimura, C., & Neumeister, A. (2010). Effects of duloxetine in treatment-refractory men with posttraumatic stress disorder. Pharmacopsychiatry, 43(2), 45–49.

24. Villarreal, G., Cañive, J. M., Calais, L. A., Toney, G., & Smith, A. K. (2010). Duloxetine in military posttraumatic stress disorder. Psychopharmacology Bulletin, 43(3), 26–34.

25. Loprinzi, C. L., Lacchetti, C., Bleeker, J., Cavaletti, G., Chauhan, C., Hertz, D. L., Kelley, M. R., Lavino, A., Lustberg, M. B., Paice, J. A., Schneider, B. P., Lavoie Smith, E. M., Smith, M. L., Smith, T. J., Wagner-Johnston, N., & Hershman, D. L. (2020). Prevention and Management of Chemotherapy-Induced Peripheral Neuropathy in Survivors of Adult Cancers: ASCO Guideline Update. Journal of Clinical Oncology, 38(28), 3325–3348.

26. Li, J., Yang, L., Pu, C., Tang, Y., Yun, H., & Han, P. (2013). The role of duloxetine in stress urinary incontinence: A systematic review and meta-analysis. International Urology and Nephrology, 45(3), 679–686.

27. NICE Guidance– Urinary incontinence and pelvic organ prolapse in women: management. (2019). BJU International, 123(5), 777–803.

28. Kelly, K., Posternak, M., & Jonathan, E. A. (2008). Toward achieving optimal response: Understanding and managing antidepressant side effects. Dialogues in Clinical Neuroscience, 10(4), 409–418.

29. Wise, T. N., Perahia, D. G. S., Pangallo, B. A., Losin, W. G., & Wiltse, C. G. (2006). Effects of the Antidepressant Duloxetine on Body Weight: Analyses of 10 Clinical Studies. Primary Care Companion to The Journal of Clinical Psychiatry, 8(5), 269–278.

30. Horowitz, M. A., Framer, A., Hengartner, M. P., Sørensen, A., & Taylor, D. (2023). Estimating Risk of Antidepressant Withdrawal from a Review of Published Data. CNS Drugs, 37(2), 143–157.

31. Perahia, D. G., Kajdasz, D. K., Desaiah, D., & Haddad, P. M. (2005). Symptoms following abrupt discontinuation of duloxetine treatment in patients with major depressive disorder. Journal of Affective Disorders, 89(1–3), 207–212.

32. Winter, J., Curtis, K., Hu, B., & Clayton, A. H. (2022). Sexual dysfunction with major depressive disorder and antidepressant treatments: Impact, assessment, and management. Expert Opinion on Drug Safety, 21(7), 913–930.

33. Thompson, S., Compton, L., Chen, J.-L., & Fang, M.-L. (2021). Pharmacologic treatment of antidepressant-induced excessive sweating: A systematic review. Archives of Clinical Psychiatry (São Paulo), 48, 57–65.

34. Vuppalanchi, R., Hayashi, P. H., Chalasani, N., Fontana, R. J., Bonkovsky, H., Saxena, R., Kleiner, D., Hoofnagle, J. H., & Drug-Induced Liver Injury Network (DILIN). (2010). Duloxetine hepatotoxicity: A case-series from the drug-induced liver injury network. Alimentary Pharmacology & Therapeutics, 32(9), 1174–1183.

35. McFarland, D., Merchant, D., Khandai, A., Mojtahedzadeh, M., Ghosn, O., Hirst, J., Amonoo, H., Chopra, D., Niazi, S., Brandstetter, J., Gleason, A., Key, G., & di Ciccone, B. L. (2023). Selective Serotonin Reuptake Inhibitor (SSRI) Bleeding Risk: Considerations for the Consult-Liaison Psychiatrist. Current Psychiatry Reports, 25(3), 113–124.

36. Rahman, A. A., Platt, R. W., Beradid, S., Boivin, J.-F., Rej, S., & Renoux, C. (2024). Concomitant Use of Selective Serotonin Reuptake Inhibitors With Oral Anticoagulants and Risk of Major Bleeding. JAMA Network Open, 7(3), e243208.

37. Gheysens, T., Van Den Eede, F., & De Picker, L. (2024). The risk of antidepressant-induced hyponatremia: A meta-analysis of antidepressant classes and compounds. European Psychiatry, 67(1), e20.

38. Variation in the CYP2D6 gene is associated with a lower serum sodium concentration in patients on antidepressants – PMC. (n.d.). Retrieved November 24, 2024, from.

39. Narayanan, V. (2019). Ocular Adverse Effects of Antidepressants – Need for an Ophthalmic Screening and Follow up Protocol. Ophthalmology Research: An International Journal, 1–6.

40. Wiciński, M., Kaluzny, B. J., Liberski, S., Marczak, D., Seredyka-Burduk, M., & Pawlak-Osińska, K. (2019). Association between serotonin-norepinephrine reuptake inhibitors and acute angle closure: What is known?. Survey of Ophthalmology, 64(2), 185–194.

41. Gelener, P., Gorgulu, U., Kutlu, G., Ucler, S., & Inan, L. E. (2011). Serotonin syndrome due to duloxetine. Clinical Neuropharmacology, 34(3), 127–128.

42. Mercurio, M., de Filippis, R., Spina, G., De Fazio, P., Segura-Garcia, C., Galasso, O., & Gasparini, G. (n.d.). The use of antidepressants is linked to bone loss: A systematic review and metanalysis. Orthopedic Reviews, 14(6), 38564.

43. Tamblyn, R., Bates, D. W., Buckeridge, D. L., Dixon, W. G., Girard, N., Haas, J. S., Habib, B., Iqbal, U., Li, J., & Sheppard, T. (2020). Multinational Investigation of Fracture Risk with Antidepressant Use by Class, Drug, and Indication. Journal of the American Geriatrics Society, 68(7), 1494–1503.

44. Sundaresh, V., & Singh, B. (2020). Antidepressants and Fracture Risk: Is There a Real Connection?. Journal of the American Geriatrics Society, 68(9), 2141–2142.

45. Lassen, D., Ennis, Z. N., & Damkier, P. (2016). First-Trimester Pregnancy Exposure to Venlafaxine or Duloxetine and Risk of Major Congenital Malformations: A Systematic Review. Basic & Clinical Pharmacology & Toxicology, 118(1), 32–36.

46. Huybrechts, K. F., Bateman, B. T., Pawar, A., Bessette, L. G., Mogun, H., Levin, R., Li, H., Motsko, S., Scantamburlo Fernandes, M. F., Upadhyaya, H. P., & Hernandez-Diaz, S. (2020). Maternal and fetal outcomes following exposure to duloxetine in pregnancy: Cohort study. BMJ, m237.

47. Jiang, H., Xu, L., Li, Y., Deng, M., Peng, C., & Ruan, B. (2016). Antidepressant use during pregnancy and risk of postpartum hemorrhage: A systematic review and meta-analysis. Journal of Psychiatric Research, 83, 160–167.

48. Boyce, P. M., Hackett, L. P., & Ilett, K. F. (2011). Duloxetine transfer across the placenta during pregnancy and into milk during lactation. Archives of Women’s Mental Health, 14(2), 169–172.

49. Sriraman, N. K., Melvin, K., Meltzer-Brody, S., & the Academy of Breastfeeding Medicine. (2015). ABM Clinical Protocol #18: Use of Antidepressants in Breastfeeding Mothers. Breastfeeding Medicine, 10(6), 290–299.

50. MacQueen, G. M., Frey, B. N., Ismail, Z., Jaworska, N., Steiner, M., Lieshout, R. J. V., Kennedy, S. H., Lam, R. W., Milev, R. V., Parikh, S. V., Ravindran, A. V., & CANMAT Depression Work Group. (2016). Canadian Network for Mood and Anxiety Treatments (CANMAT) 2016 Clinical Guidelines for the Management of Adults with Major Depressive Disorder: Section 6. Special Populations: Youth, Women, and the Elderly. Canadian Journal of Psychiatry. Revue Canadienne De Psychiatrie, 61(9), 588–603.

51. Grzeskowiak, L. E., Saha, M. R., Nordeng, H., Ystrom, E., & Amir, L. H. (2022). Perinatal antidepressant use and breastfeeding outcomes: Findings from the Norwegian Mother, Father and Child Cohort Study. Acta Obstetricia Et Gynecologica Scandinavica, 101(3), 344.

52. Duloxetine. (2024). In Drugs and Lactation Database (LactMed®) [Internet]. National Institute of Child Health and Human Development.

53. Use of Duloxetine in Pregnancy and Lactation – Gerald G Briggs, Peter J Ambrose, Kenneth F llett, L Peter Hackett, Michael P Nageotte, Guadalupe Padilla, 2009. (n.d.). Retrieved December 12, 2024, from.

54. Treatment and Management of Mental Health Conditions During Pregnancy and Postpartum: ACOG Clinical Practice Guideline No. 5. (2023). Obstetrics and Gynecology, 141(6), 1262–1288.

Lernziele

Nach Abschluss dieser Aktivität ist der Teilnehmer in der Lage:

  1. Die Indikationen von Duloxetin zu bewerten, einschließlich der FDA-zugelassenen Indikationen für Fibromyalgie, diabetische periphere Neuropathie und chronische muskuloskelettale Schmerzen.
  2. Klinisch relevante Arzneimittelwechselwirkungen und Stoffwechselwege von Duloxetin zu identifizieren.
  3. Potenzielle Kontraindikationen und Sicherheitsaspekte bei der Anwendung von Duloxetin zu beurteilen.

Aktivität

Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 8. Januar 2025
Ablaufdatum: 8. Januar 2028
Experte: Sebastián Malleza, M.D.
Medizinischer Redakteur: Flavio Guzmán, M.D.

Offenlegung relevanter finanzieller Beziehungen:

Keiner der Experten, Planer und Gutachter dieser Bildungsaktivität hat für die letzten 24 Monate relevante finanzielle Beziehungen zu nicht teilnahmeberechtigten Unternehmen offenzulegen, deren Hauptgeschäft in der Herstellung, Vermarktung, dem Verkauf, Weiterverkauf oder Vertrieb von Gesundheitsprodukten besteht, die von oder an Patienten verwendet werden.

Anleitung für Teilnahme und Credit

Die Teilnehmer müssen die Aktivität online innerhalb des oben angegebenen Gültigkeitszeitraums des Credits abschließen.
Befolgen Sie diese Schritte, um CME-Credit zu erhalten:

  1. Sehen Sie sich die erforderlichen Bildungsinhalte auf dieser Kursseite an.
  2. Füllen Sie die Evaluation nach der Aktivität aus, um das für die fortlaufende Akkreditierung und die Entwicklung künftiger Aktivitäten erforderliche Feedback zu geben. HINWEIS: Das Ausfüllen der Evaluation nach dem Quiz ist Voraussetzung für den Erhalt des erworbenen Credits.
  3. Laden Sie Ihr Zertifikat herunter.

Bitte beachten Sie, dass die Abschlussdaten der CME- und SA-CME-Zertifikate in UTC erfasst werden. Je nach Ihrer lokalen Zeitzone können spät am Tag abgeschlossene Aktivitäten auf Ihrem Zertifikat mit dem Datum des Folgetages erscheinen.

Kontaktinformationen: Bei Fragen zum Inhalt oder zum Zugang zu dieser Aktivität kontaktieren Sie uns unter support@psychopharmacologyinstitute.com

Akkreditierung

Ärzte

Accreditation Statement:
This activity has been planned and implemented in accordance with the accreditation requirements and policies of the Accreditation Council for Continuing Medical Education through the joint providership of Medical Academy LLC and the Psychopharmacology Institute. Medical Academy is accredited by the ACCME to provide continuing medical education for physicians.

Akkreditierungserklärung (Referenzübersetzung): Diese Aktivität wurde in Übereinstimmung mit den Akkreditierungsanforderungen und -richtlinien des Accreditation Council for Continuing Medical Education im Rahmen der gemeinsamen Trägerschaft von Medical Academy LLC und dem Psychopharmacology Institute geplant und durchgeführt. Medical Academy ist vom ACCME akkreditiert, ärztliche Fortbildung anzubieten.

Credit Designation Statement:
Medical Academy designates this enduring activity for a maximum of 0.5 AMA PRA Category 1 credit(s)™. Physicians should claim only the credit commensurate with the extent of their participation in the activity.

Erklärung zur Credit-Vergabe (Referenzübersetzung): Medical Academy weist dieser dauerhaften Aktivität maximal 0.5 AMA PRA Category 1 credit(s)™ zu. Ärzte sollten nur den Credit geltend machen, der dem Umfang ihrer Teilnahme an der Aktivität entspricht.

Pflegefachpersonen — Die ANCC erkennt AMA PRA Category 1 Credit(s)™ als Kontaktstunden an, nach folgender Umrechnung: 1 CME = 1 Kontaktstunde. Alle unsere Inhalte betreffen die Psychopharmakologie, daher entsprechen die auf Ihrem Zertifikat ausgewiesenen Pharmakologiestunden den für diese Aktivität vergebenen Credits. Das Zertifikat weist sie in einer eigenen Zeile aus, getrennt von der Erklärung zur Credit-Vergabe. Dies gilt auch für die APRN-Pharmakologie-Erneuerung. Pflegekammern definieren Pharmakologie-CE auf ihre eigene Weise; bitte bestätigen Sie daher bei Ihrer Kammer, dass dies die Dokumentation ist, die sie erwarten.

Physician assistants — Die NCCPA akzeptiert AMA PRA Category 1 Credit™ von durch die ACCME akkreditierten Anbietern für die Aufrechterhaltung der PA-Zertifizierung. Die Anforderungen werden von der NCCPA festgelegt; bitte erkundigen Sie sich dort, was Ihr aktueller Zyklus voraussetzt.

Ärzte außerhalb der Vereinigten StaatenAMA PRA Category 1 Credit™ können Ärzten unabhängig davon zuerkannt werden, in welchem Land sie zur Berufsausübung zugelassen sind. Ärzte, die AMA PRA Category 1 Credit™ in CME-Credits des UEMS-European Accreditation Council for Continuing Medical Education (ECMEC®s) umwandeln möchten, wenden sich an die UEMS unter mutualrecognition@uems.eu. Ob diese Credits auf eine nationale Fortbildungspflicht angerechnet werden, entscheidet die zuständige Stelle des jeweiligen Landes.

Offenlegung zum Einsatz künstlicher Intelligenz (KI)

Bei der Entwicklung dieser Aktivität können in begrenzten Phasen Werkzeuge der künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt worden sein (z. B. Entwurf oder sprachliche Überarbeitung). Das konkrete Werkzeug, die Version und das Nutzungsdatum sind intern dokumentiert. KI wird ausschließlich als redaktionelles Hilfsmittel eingesetzt und ersetzt keine menschliche Fachkompetenz. KI bestimmt keine klinischen Empfehlungen. Alle Inhalte werden von den genannten Experten und medizinischen Redakteuren geprüft, verifiziert und freigegeben und spiegeln ein unabhängiges menschliches klinisches Urteil wider, im Einklang mit den ACCME Standards for Integrity and Independence in Accredited Continuing Education.

Kostenlose Dateien
Erfolg!
Prüfen Sie Ihren Posteingang, wir haben Ihnen alle Materialien dorthin gesendet.
Weiter auf der Website
Instant access modal

Werden Sie Silver oder Silver extended-Mitglied.

2026–27 Psychopharmacology CME Program

Sichern Sie sich bis zu 112 CME-Credits.