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CME Information
Postpartale Stimmungsstörungen verstehen: Ein umfassender Leitfaden
12 Sections
- 73.50 minutes
- Section - Video Lectures
03.
Unterscheidung zwischen Wochenbettblues und Wochenbettdepression
Published on November 1, 2024
Key Points
- Der Wochenbett-Blues ist ein Stimmungs-Syndrom, keine psychiatrische Erkrankung, das in der Regel innerhalb von 10 Tagen nach der Geburt einsetzt und 2-3 Tage anhält.
- Die postpartale Depression ist eine schwere depressive Episode mit peripartalem Beginn, von der weltweit etwa 15 % der Frauen betroffen sind.
- Die Diagnose einer bipolaren Störung wird bei postpartalen Depressionen häufig verpasst; etwa 25 % der Frauen, bei denen zunächst eine postpartale Depression diagnostiziert wird, haben möglicherweise eine bipolare Störung.
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“Unterscheidung zwischen Wochenbettblues und Wochenbettdepression”
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Zunächst einmal: Was ist der Babyblues? Es handelt sich um ein Gemütssyndrom, aber nicht um eine psychiatrische Erkrankung. Er tritt in der Regel in den ersten 10 Tagen nach der Geburt auf, in der Regel sogar kurz nach der Geburt. Er dauert im Allgemeinen zwei bis drei Tage und muss per Definition weniger als zwei Wochen andauern.
References:
Beck, C. T. (2006). Postpartum depression: It isn't just the blues. American Journal of Nursing, 106(5), 40-50. https://doi.org/10.1097/00000446-200605000-00020Rezaie-Keikhaie, K., Arbabshastan, M. E., Rafiemanesh, H., Amirshahi, M., Mogharabi Ostadkelayeh, S., & Arbabisarjou, A. (2020). Systematic review and meta-analysis of the prevalence of the maternity blues in the postpartum period. Journal of Obstetric, Gynecologic & Neonatal Nursing, 49(2), 127-136.
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Wenn Sie also Stimmungsprobleme haben, die länger als zwei Wochen andauern, handelt es sich definitionsgemäß nicht um den Babyblues. Er besteht im Allgemeinen aus Stimmungsschwankungen, Weinerlichkeit und einer gewissen Reizbarkeit. Manche Menschen berichten sogar, dass sie unkontrolliert lachen oder weinen, obwohl sie eigentlich nicht traurig sind. Und er tritt bei fast 80 % der Frauen auf. Wie ich bereits erwähnt habe, handelt es sich also nicht um eine psychiatrische Erkrankung. Es hängt nicht mit einer psychiatrischen Vorgeschichte zusammen. Stattdessen hängt es wahrscheinlich mit den abrupten Hormonverschiebungen während der Geburt zusammen.
References:
Beck, C. T. (2006). Postpartum depression: It isn't just the blues. American Journal of Nursing, 106(5), 40-50. https://doi.org/10.1097/00000446-200605000-00020Rezaie-Keikhaie, K., Arbabshastan, M. E., Rafiemanesh, H., Amirshahi, M., Mogharabi Ostadkelayeh, S., & Arbabisarjou, A. (2020). Systematic review and meta-analysis of the prevalence of the maternity blues in the postpartum period. Journal of Obstetric, Gynecologic & Neonatal Nursing, 49(2), 127-136.
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